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07.09.2017

OpenR@thaus weiter denken


Anträge online einfach abbilden, einfach online bezahlen und zur weiteren Bearbeitung automatisiert in Fachverfahren übertragen. Über 50 Besucher folgten der Einladung der ITEBO-Unternehmensgruppe zum 1. OpenR@thaus Infotag am 31.08.2017 nach Hannover.

OpenR@thaus ist eine Portallösung, die sich für den Nutzer als übersichtliche und einheitliche Online-Plattform im kommunalen Webauftritt präsentiert. Bestehende Online-Angebote und neue E-Services der Kommunen werden gebündelt im Internet zur Verfügung gestellt. OpenR@thaus bietet verschiedene Basisfunktionen wie das Bürger- und Unternehmenskonto, die E-Paymentfunktion pmPayment der GovConnect, den Formularassistenten der Firma Form-Solutions sowie die BUS-Integration des Landes NDS.

"Das Portalkonzept ist aber viel umfassender", weiß Benjamin Schock, verantwortlicher Servicebereichsleiter E-Services/DMS bei der ITEBO-Unternehmensgruppe. "OpenR@thaus ist so konzipiert, dass es Schnittstellen zu den in Kommunen eingesetzten Fachverfahren einbinden kann. Die Kommunikation von OpenR@thaus zum Fachverfahren und zurück in das persönliche Bürgerkonto erlaubt einerseits die medienbruchfreie Bearbeitung von Anträgen in der Verwaltung und andererseits die interaktive Kommunikation zwischen Bürger und Verwaltung."

Die von Bürgern ausgefüllten Melderegisterauskünfte und Parkausweisanträge wurden live von OpenR@thaus an das Meldeverfahren MESO übergeben. Carsten Weise, Anwendungsbetreuer im Servicebereich Bürgermanagement: "Im Hintergrund übergibt das Portal die Antragsdaten an das Inforegister der Firma HSH und dann weiter an den Kommunikationsserver IRIS. Die Verwaltung muss an den technischen Details aber nicht teilhaben - für den Sachbearbeiter ist der Antrag aus OpenR@thaus direkt in MESO bzw. VOIS|MESO verfügbar." Der Vorteil der Verfahrensanbindung liegt auf der Hand: OpenR@thaus ist für den Sachbearbeiter kein weiterer Arbeitsschritt, der in der täglichen Praxis berücksichtigt werden muss, sondern überführt die Antragsdaten automatisch ins Fachverfahren und markiert den Antrag zur Bearbeitung.

Mit der Antragsstellung durch den Bürger bzw. das Unternehmen erzeugt das integrierte Paymentverfahren pmPayment für jeden kostenpflichtigen Online-Antrag einen XML-Datensatz mit den entsprechenden Zahldaten. Diese Daten können automatisiert an Finanzfachverfahren wie Infoma newsystem übertragen werden. Henning Köster, Anwendungsbetreuer ERP-Systeme, newsystem zeigte eindrucksvoll, wie zuverlässig die Offene-Posten-Buchhaltung von newsystem und die Verbuchung der durch die Online-Anträge generierten Umsätze durchgeführt werden kann. Selbst Sammelüberweisungen von Anbietern wie Paypal können automatisiert zugewiesen und gesammelt gebucht werden.

Mit der Integration des ECM-System ENAIO der Firma Optimal System wurde zudem die elektronische Aktenführung im Verbund mit Onlineprozessen präsentiert. "OpenR@thaus ist wandelbar und passt sich an die regionalen Prozesse und Anforderungen der Kommunen an", so Schock.

Unser Fazit des Tages? E-Governmentprozesse sind komplex und vielfältig. Um den heutigen Erwartungen von Bürgern und Wirtschaft gerecht zu werden, bedarf es einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Softwareunternehmen, IT-Dienstleistern, Rechenzentren und den Mitarbeitern in den Kommunalverwaltungen.

Dann wird E-Government endlich einfach.

Bei Fragen wenden Sie sich gern an Ronny Kirchner:

Ronny Kirchner
ITEBS GmbH
0531 48005-43
kirchner@itebs.de



Unternehmenskommunikation

Jeanett Conquest

Telefon 0531 48005 - 34
E-Mail conquest@itebs.de