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Reger Austausch beim OpenR@thaus-Anwenderforum

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Gelungener Abschluss des Veranstaltungsjahres: Anwenderforum des Serviceportals OpenR@thaus

Über 90 Teilnehmende versammelten sich am 22. und 23. November zum Anwenderforum des Serviceportals OpenR@thaus. Die zweitägige Veranstaltung bot einen umfassenden Einblick in die neuesten Entwicklungen und Werkzeuge des Serviceportals.

Ein zentraler Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf den Herausforderungen bei der Projektumsetzung in hochagilen, komplexen Umgebungen. Thomas Cormann, Servicebereichsleiter E-Services, führte dazu in den ITEBO Kosmos ein. Als technischer und methodischer Dienstleister in einer zunehmend dynamischen Welt bietet die Wissensplattform der ITEBO, zusammen mit der in Aufbau befindlichen Programmplattform, einen umfangreichen Überblick über die Leistungen der ITEBO. Der Programmraum verbindet bspw. alle Beteiligten innerhalb eines Projektes und ermöglicht eine klare Verantwortungszuweisung sowie einen Überblick für den Projektleitenden. Sichtbar wurde dies am Beispiel der Integration von xBau2 – denn allein an der Einführung dieses einen Standards können bis zu fünf Dienstleister beteiligt sein.

Aufgelockert wurde der erste Tag durch die Kundenvorträge aus dem Landkreis Grafschaft Bentheim und der Hansestadt Buxtehude. „Fallzahlen brauchen smarte Anwendungen“ fasste Jens Geers, Leitung Digitalisierung und Organisation in der Grafschaft zusammen. Auch ausschließlich digitale Angebote seien eine gute Idee, um signifikante Fallzahlen zu erreichen. Über die variierenden rechtlich-organisatorischen Hürden der Kommunen durch Vorgaben wie Schriftformerfordernis, OZG, OZG 2.0 und unklare Finanzierungsaussagen seitens des Landes berichtete anschließend Gerd Teipelke, Fachgruppe 12 bei der Hansestadt Buxtehude. Die Hansestadt bietet bereits seit vielen Jahren Onlineleistungen für Bürger und Unternehmen an. Mit dem OpenKreishaus im Landkreis Stade wurden die Services weiter ausgebaut.

Zum Stand der aktuellen und zukünftigen Entwicklungen im Serviceportal gaben Christian Rasche und Frederic Kerkow einen ausführlichen Überblick. So stehen u.a. folgende neue Portlets zur Verfügung:

  • OR-CMS Connect
    • Ermöglicht das übergreifende Suchen und Finden zwischen dem CMS-System und dem Bürgerportal OpenR@thaus.
  • OR-News
    • Informationsplattform für OpenR@thaus-Kunden, Freischaltung erfolgt kurzfristig
  • OR-DMS
    • Übergabe von Antragsdaten, Status und Nachrichten des OpenR@thaus-Postkorbs des Bürgers an das DMS in der Verwaltung. Integriert sind d.velop (d3) und enaio® (Optimal Systems). Die Schnittstellen zu CC ECM (cc-egov) und Doxis4 (SER Group) befinden sich in Umsetzung.
  • OR-Finanz 2.0
    • Durch die Authentifizierung mit der Bund ID ermöglicht das Portlet die Weitergabe von Finanzdaten aus dem Finanzverfahren Infoma  (Adressdaten, Bankverbindungen, Empfangsbevollmächtigte, Steuerobjekte und Veranlagungen, Informationen zu Steuer- und Gebührenbescheiden, Rechnungen und Zahlungen) und verarbeitet geänderte Daten (Bankverbindungen, Empfangsbevollmächtigte) und Steuerbescheide aus der elektronischen Akte. Sie werden dem Nutzenden im Bürgerportal OpenR@thaus automatisch zur Verfügung gestellt.

In Entwicklung befinden sich weitere Module, z.B.

  • Barrierefreiheit nach BITV 2.0
    • Viele Punkte sind bereits live, um die Barrierefreiheit nachhaltig auch bei Weiterentwicklungen sicher zu stellen, finden systematische Tests und Anpassungen statt
  • OR-Sprache
    • Die OpenR@thaus Infrastruktur ist in der Lage, mehrere Sprachen abzubilden, aktuell erfolgt eine manuelle Pflege durch die jeweiligen Verwaltungen. Perspektivisch sollen mehrsprachige Texte aus den Infodiensten eingebunden werden können. Dazu gehört auch die Einbindung der leichten Sprache.
  • OR-Hund
    • Umsetzung der Hundeanmeldung,- und Abmeldung  mit  der Veranlagung  im Finanzfachverfahren H&H proDoppik

Ein Ausblick in die Zukunft bot das Thema End2End Monitoring, das nicht nur die Präsenz, sondern auch die Funktionsfähigkeit der angebundenen Online-Services überwacht.

Am zweiten Tag standen mit den umfangreichen Komponenten einer zuverlässigen E-Government-Infrastruktur und dem Thema Integration von EfA-Leistungen eher technisch-rechtliche Themen im Vordergrund. Dazu gehörte auch der VOIS-Protektor der HSH, der zukünftig die quasi-synchrone Kommunikation der Bürgerinnen und Bürger mit dem Fachverfahren VOIS und eine automatisierte Verarbeitung der Anliegen ermöglicht. Als eines von acht Rechenzentren in Deutschland hostet die ITEBO-Unternehmensgruppe den VOIS-Protektor. Die Produktivsetzung des Protektors ist durch den Hersteller HSH im Q1 2024 vorgesehen. 

Im Dschungel der Digitalisierung einen klaren Weg finden und den Überblick über Fachverfahren, Anbindungsmöglichkeiten für Onlineservices und technische Grundlagen behalten ist eine große Herausforderung. Hinzu kommt: ein OpenR@thaus-Modul oder ein Onlineservice ist kein Prozess. Mit OR-DMS Beratung und OR-OZG Beratung boten zwei Consultants der ITEBO, Felix Exner und Moritz Molsbeck, Lösungswege zur erfolgreichen und umfassenden Prozessanalyse und -umsetzung auf Basis der ITEBO-Lösungen.

Einen Blick zum Stand der Reichweite des Serviceportals in Mecklenburg-Vorpommern gab zum Abschluss Andreas Schreiber vom OpenR@thaus Entwicklungspartner KSM: 359 Leistungen sind dort bisher in elf Kommunen mit dem Serviceportal OpenR@thaus live.

 

 

Bei Fragen wenden Sie sich gern an Ronny Kirchner oder Thomas Cormann:

Ronny Kirchner
Geschäftsbereichsleiter Vertrieb und Digitalisierung
0541 9631-543
ronny.kirchner@itebo.de

Thomas Cormann
Servicebereichsleiter E-Services
0541 9631-629
thomas.cormann@itebo.de

Ihre Ansprechpartnerinnen

Geschäftsbereich Vertrieb

Jeanett Conquest

Geschäftsbereich Vertrieb

Katharina Hässler

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